Über uns

Pferdeparadies Beckstein - hier finden Sie Grundsätze artgerechter Pferdehaltung in Laufstallhaltung.

 

Seit dem Jahr 1992 arbeite ich daran, hier in Bernlohe eine artgerechte Pferdehaltung zum Wohle der Pferde zu praktizieren. Wir dürfen erwähnen, dass wir zu den Vorreitern der modernen Laufstallhaltung gehören. Allerdings unterscheiden wir uns grundsätzlich von einer künstlichen Laufstallhaltung sehr, indem wir unseren Pferden eine ganzjährige Weidehaltung gönnen. Hier gibt es kein Anweiden oder eine unnatürliche Gewöhnung an frisches Gras im Frühjahr, weil unsere Pferde das ganze Jahr über auf der Weide stehen.

Dieses System gewährleistet, dass die Pferde ihrem natürlichen Rhythmus der Fressgewohnheiten im Einklang mit den Jahreszeiten folgen können, wie von der Natur vorgegeben. Damit sind die besten Voraussetzungen für das sensible Verdauungssystem der Pferde und ihr Wohlergehen gegeben.

Wir bieten hier in Bernlohe die natürlichste Pferdehaltung in Deutschland.

Natürlich muss man als Weidebesitzer bereit sein, das Wohl der Pferde über das Wohl der Weide zu stellen, weil hier gibt es natürlich große Schäden und Verluste am Grasaufwuchs.

 

Ein Pferd ist ein Herdentier mit viel Bewegungsdrang, das keine Stallluft, sondern nur frische Luft verträgt.
Ein glückliches Pferd hat genügend Auslauf im Herdenverband,  vierundzwanzig  Stunden am Tag und  sieben Tage in der Woche. Zehn Stunden Reiten in der Woche sind da kein Ersatz. Die Woche hat hundertachtundsechtzig Stunden! Im Herdenverband suchen sich die Pferde ihre Freunde zum kraulen, spielen, gemeinsam fressen und gemeinsam zur Tränke zu gehen. Pferde, die in einem  Herdenverband leben dürfen, finden hier ihren Platz in der Rangordnung. Diese Rangordung gibt jedem Pferd eine große Sicherheit, egal ob es eher höher steht oder niedrig.

Fast alle Pferde danken diese Haltung mit Ausgeglichenheit, stetiger Fitness und Gesundheit. Der minimale Auslauf sollte 1.000 qm pro Pferd nicht unterschreiten, egal ob im Sommer oder im Winter. Ein sandiger Platz zum Wälzen sollte wegen der Fellpflege selbstverständlich sein. Wenn die Pferdekuhle erdig oder schlammig ist, macht das den Pferden überhaupt nichts aus, aber so manchem Reiter. Einen Platz zum Baden und abkühlen kann nicht jedes Pferd haben, aber er ist sehr angenehm für sie.

Pferde benötigen für ihr Wohlbefinden vierundzwanzig Stunden Wasser und Raufutter am Tag. Dieses kann je nach Jahreszeit Grünfutter, Heu, Heulage oder Stroh sein. Ausreichend Raufutter kann durch kein Kraftfutter ersetzt werden. Bekommen Pferde zu wenig Raufutter, oder nicht rund um die Uhr, wegen einer gleichmäßigen Futteraufnahme, sind Koliken und Darmverschlingung vorprogrammiert. Richtig gefütterte Pferde verfügen deshalb immer über ausreichend Rauhfutter in ihrem Magen-, Darmtrackt. Aus diesem Grund haben diese Pferde die beste Chancen, nicht an Koliken oder Darmverschlingung zu erkranken. Junge, alte und kranke Pferde benötigen natürlich ein individuelle Zusatzversorgung.

“Bei freilebenden Pferden kann man beobachten, dass sie rund um die Uhr, auf den ganzen Tag verteilt, ca. zwölf Stunden, mit der Futteraufnahme beschäftigt sind und deshalb verhaltensbedingt ihre natürlichen Pausen machen. Dabei sind sie sehr wählerisch mit ihren beweglichen Lippen wählen sie die Pflanzen aus die ihnen schmecken.  Außer Gras, was die Hauptnahrung ist , knabbern sie an Blumen, Früchten, Beeren und Nüssen. Sie scharren nach Wurzeln, wenn wenig Gras zu finden ist nehmen sie auch Blätter auf. Finden sie in Gewässern Wasserpflanzen, wissen sie auch diese zu schätzen. Sie lieben also die Vielfalt und die Abwechslung.”

 

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